Glauben

Ich bin dankbar für die Steuern

Ein Gebet.

Beten verändert. Beten verändert den Blick auf die Welt, meinen Blick auf mich selber. Der nachfolgende Text wurde mir von einem Freund geschenkt. Mir ist er zum Gebet geworden:

Ich bin dankbar:

– für die Steuern, die ich zahle, weil das bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen.

– für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt, weil das bedeutet, ich habe genug zu essen.

– für das Durcheinander nach der Feier, das ich aufräumen muss, weil das bedeutet,
ich war von lieben Menschen umgeben.
 

– für den Rasen, der gemäht und die Fenster, die geputzt werden müssen, weil das bedeutet,
ich habe ein Zuhause.
 

– für die laut geäußerten Beschwerden über die Regierung, weil das bedeutet, wir leben in
einem freien Land und haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.
 

– für die Parklücke ganz hinten in der äußersten Ecke des Parkplatzes, weil das bedeutet,
ich kann mir ein Auto leisten.
 

– für die Frau in der Gemeinde, die hinter mir sitzt und falsch singt, weil das bedeutet,
dass ich gut hören kann.
 

– für die Wäsche und den Bügelberg, weil das bedeutet, dass ich genug Kleidung habe.

– für die Müdigkeit und die schmerzenden Muskeln am Ende des Tages, weil das bedeutet,
ich bin fähig, hart zu arbeiten.
 – für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt.

Quelle: Leben ist mehr, Detlev Kranzmann, Christliche Verlagsgesellschaft mbH, Dillenburg

Mögen die kleinen und großen Mühen des Alltags Ihnen die Tür öffnen zur Erkenntnis, dass wir mit unserem Leben reich beschenkt sind.

Ihr Pfarrer Edzard Everts.

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